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gettyimages, dragon for real

Hoch hinaus

Je knapper der Platz, desto mehr Phantasie ist bei der Begrünung gefragt. Selbst in einer dichtbesiedelten Millionenmetropole wie Hongkong lassen sich so noch üppige Quadratmeter Grün realisieren. Die positiven Effekte der Stadt-Begrünung wie auf diesem Wolkenkratzer in Kowloon belohnen den Planungsaufwand allemal: Grünpflanzen produzieren Sauerstoff, filtern Abgase und binden Feinstaubpartikel. Sie befeuchten und kühlen die Luft, bieten Platz für Insekten und Vögel und spenden Schatten. Vor allem aber: Grün ist ausnehmend schön anzusehen, auch wenn man mitunter hoch hinaus muss, um ihm beim Wachsen zuzuschauen.

Über den Kopf gewachsen: Im „House for Trees“ fungieren Mini-Häuser gleichzeitig als Pflanztröge.

Grüne Oasen

Wie viel Raum braucht ein privates Stück Grün? Das „House for Trees“ in Ho-Chi-Minh-Stadt beantwortet diese Frage auf denkbar minimalistische Art. Denn das „Haus“, das eigentlich aus fünf kleinen Boxen besteht, misst gerade mal 111 Quadratmeter. Weil der Platz am Boden knapp ist, pflanzten Vo Trong Nghia Architekten Bäume kurzerhand aufs Dach der Boxen. In einer tropischen Großstadt mit ganzen 0,25% Grünanteil bildet das „House for Trees“ so eine unbezahlbare grüne Oase.

Ho Chi Minh City, Vo Trong Nghia Architects

Flexibler Strahler

Auch für kleinere grüne Refugien bieten wir die richtige Lichtlösung. Eine heißt vic und ist ein Bodenstrahler, der Leuchte und Erdspieß vereint. Ausgezeichnet mit dem German Design Award.

Moderner Klassiker

Perfekt auf Balkon, Terrasse und an Fassade: dia ist die moderne Neuinterpretation einer klassischen Laterne. Und passt sich damit traditioneller wie auch moderner Architektur perfekt an.

Urbaner Dschungel

Man könnte es eine „grüne Revolution“ nennen, was der italienische Architekt Stefano Boeri an zwei Apartmenthäusern im Zentrum Mailands angezettelt hat: Seine beiden 80 bzw. 110 Meter hohen Wohntürme wurden mit 900 Bäumen und 20.000 weiteren Pflanzen begrünt, die man vorher eigens für diese Aufgabe präpariert hatte. Bewässert werden sie mit dem Brauchwasser, das in den Hochhäusern anfällt; gepflegt und beschnitten werden sie von drei Gärtnern, die sich bei der Arbeit von eigens auf den Hausdächern installierten Kränen abseilen. 

Planer Boeris „Bosco Verticale“ könnte bald zum Prototypen für grüne Wolkenkratzer in aller Welt avancieren. „Der Vertikale Wald ist ein Modell für nachhaltigen Wohnhausbau und urbane Wiederaufforstung, ohne wertvollen städtischen Platz beanspruchen zu müssen“, so der Architekt. Erfreulicher Nebennutzen für seine Bewohner: Die Fassade ihres Hauses verändert ihr Aussehen mit jeder Jahreszeit.

Grüne Vision: Der 18-stöckige „Tree Tower Toronto“ soll aus dem Material der Bäume gebaut werden. (Studio Precht) 

Vertikaler Wald: Rund 900 Bäume wachsen an den Fassaden zweier Wohntürme im Zentrum Mailands. (Stefano Boeri Architects)

Lichtpunkte setzen

Als flexibler Bodenstrahler bringt stic F das Licht immer genau dorthin, wo es gebraucht wird. Sein Leuchtenkopf lässt sich komplett über den Erdspieß schwenken und als Up- oder Downlight einstellen.

Zurück zur Natur

Wer ein Haus baut, nimmt der Natur unweigerlich etwas weg. Aber man kann ihr auch etwas zurückgeben, wie es Maynard Architekten vorgemacht haben. Im australischen Melbourne haben sie ein doppelstöckiges Terrassenhaus namens „King Bill“ mit einem zuvor vernachlässigten Landstück zu einem Mini-Park vereint. Die Fundamente des neuen Pavillons wurden dabei vorsichtig so gesetzt, dass sie keinesfalls eine Baumwurzel beschädigen.

Im Binh House in Ho-Chi-Minh-Stadt bilden Pflanzen eine Art natürlicher Klimaanlage. (Vo Trong Nghia Architects)

Vom vernachlässigten Hinterhof zum echten Hingucker: „King Bill“ im australischen Melbourne. (Austin Maynard Architects. Foto: Derek Swalwell. twitter.com/AndrewMaynard:@AndrewMaynard)